Mitgliederversammlung 2018

Treue zum Werk Adolph Kolpings

71 Prozent der befragten Jungen und 83 Prozent der Mädchen haben bei der Shell-Jugendstudie 2015 auf die Frage ob Treue "in" oder "out" ist, mit "in" geantwortet. Auch für die 42 Mitglieder der Kolpingsfamilie Ottobeuren, die sich am 08.12.2018 zur Feier des Kolpinggedenktages im Kolpingshaus versammelt haben, ist der Gruß "Treu Kolping" nicht nur eine leere Worthülse, sondern Ausdruck für ihre beständige Zugehörigkeit zum Werk des seligen Adolph Kolping (1813-1865).
Vorsitzender Bernhard Schneider dankte im Rahmen der Feier folgenden Mitgliedern für ihre langjährige Mitgliedschaft im weltweiten katholischen Sozialverband mit Urkunden und Präsenten:

  • 40 Jahre: (v.l.n.r.) Abt Johannes Schaber, Edgar Maugg, Vorsitzender Bernhard Schneider, Susanne Maugg, Herbert Zettler
  • 50 Jahre: (v.l.n.r.) Winfried Reisacher, Otmar Kiechle, Abt Johannes Schaber, Vorsitzender Bernhard Schneider, Hermann Kutter - diese Mitglieder waren auch Gründungsmitglieder der ersten Jungkolping-Gruppe in Ottobeuren vor 50 Jahren
  • 65 jahre: (v.l.n.r.) Abt Johannes Schaber, Willi Kofler, Vorsitzender Bernhard Schneider
  • 70 Jahre: (v.l.n.r.) Abt Johannes Schaber, Reinald Scheule und Anton Hoffmann (entschuldigt), Vorsitzender Bernhard Schneider

Der Feierstunde vorausgegangen war der Festgottesdienst in der Basilika Ottobeuren, der vom Männergesangsverein Ottobeuren würdevoll musikalisch gestaltet wurde.

Die Personen auf den Bildern haben einer Veröffentlichung zugestimmt.

 

Spendenlauf am 09.09.2018 in Ottobeuren

Am Sonntag, den 09.09.18 veranstaltete die Kolpingsfamilie Ottobeuren eine „Spendenwanderung“ zugunsten sozialer Einrichtungen in unserer Region. Diese Veranstaltung wird einmal jährlich in den Kolpingsfamilien im Bezirk Unterallgäu durchgeführt. Dieses Jahr fand die Veranstaltung in Ottobeuren statt. Ziel ist es, die Umgebung der veranstaltenden Kolpingsfamilie den Mitgliedern aus dem Bezirk, aber auch den Einheimischen etwas näher zu bringen. Gekoppelt wird der Lauf mit einer Spendenaktion zugunsten einer sozialen Einrichtung. Die Wahl der Kolpingsfamilie Ottobeuren fiel auf den „Verein der Freunde und Förderer der Kreisklinik Ottobeuren“. Auf ausgesuchten und markierten Strecken zwischen 2 und 5 km konnte jeder ohne Hast und Hektik einen schönen Sonntagsspaziergang machen, im Anschluss im Kolpingshaus einen kleinen Imbiss, Kaffee und Kuchen zu sich nehmen und das Ganze mit einer freiwilligen Spende krönen. Bei optimalem Wanderwetter kamen leider nur ca. 30 Teilnehmer, überwiegend aus den anliegenden Kolpingsfamilien. Trotzdem konnte Bernhard Schneider dem Vorsitzenden des Fördervereines Gerhard Bäuml eine Spende von 350 € übergeben.

Vielen Dank an alle Helfer und Spender, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

50 Jahre - Jungkolping in Ottobeuren

Das markanteste Ereignis des Jahres 1968 in der Kolpingsfamilie Ottobeuren war
die Gründung der Gruppe Jungkolping. Dies war auch eine wegweisende
Entscheidung für die ganze Kolpingsfamilie. Reinhard Riegg, damals Senior und
Karl-Hermann Kortmann, der der erste Jungkolping-Leiter wurde, bemühten sich
intensiv durch Werbung in der Schule und bei bekannten Familien, junge Leute
für die Idee Kolpings zu gewinnen.
Am 2. April trafen sich 18 Jungen zur ersten Gruppenstunde mit Charly Kortmann im
Kolpingshaus. Diese bildeten die Keimzelle der neuen Kolpinggruppierung. Der
Grundgedanke war die noch nicht organisierte Jugend in einer Gemeinschaft
zusammenzuführen. Durch diese kirchliche Jugendarbeit sollte auch der
Nachwuchs für die Kolpingsfamilie heran gebildet werden.
Von nun an fanden regelmäßig wöchentliche Gruppenstunden im Kolpingshaus
statt.
Das erste große Ereignis war aber die feierliche Aufnahme in die Kolpingsfamilie.
Dies geschah am 08.06.1968 während eines Zeltlagers bei Rempolz. Der
damalige Präses, Pater Winfried Stenke, vollzog dies mit einem Gottesdienst
zusammen mit Reinhard Riegg und Charly Kortmann. Nun waren also 28 Jungs
Mitglieder des internationalen Kolpingwerkes.
Eine Vielzahl unvergesslicher Erlebnisse ließ die Ottobeurer Jugend aufhorchen
und so wuchs die Gruppe innerhalb weniger Monate auf die unglaubliche Zahl
von 70 Mitgliedern an. Da die Gruppe für einen Leiter zu groß wurde, erklärte sich
Eugen Lutz bereit einen Teil der Jungkolping-Gruppe zu übernehmen.
Bereits im Sommer fand ein einwöchiger, unvergesslicher Hüttenaufenthalt in
Thalkirchdorf statt.
Es entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit ein interessantes und
abwechslungsreiches Programm. Schon bald war es notwendig eine dritte Gruppe
zu bilden.
Auch die Presse berichtete damals positiv über diese Jugendarbeit.
Um auch die Eltern der Jungmitglieder einzubinden wurden regelmäßig
Elternabende mit buntem Programm veranstaltet.
Die Ottobeurer Jungkolping-Gruppe war zu dieser Zeit die Größte in der Diözese
Augsburg. Aus diesem Grund fand auch ein Diözesan-Jungkolpingtag in
Ottobeuren statt. Dies war ein überwältigendes Ereignis für unsere ganze
Kolpingsfamilie und die Gemeinde Ottobeuren.
Mit Peter Riegg wurde ein Mitglied der Kolpingsfamilie Ottobeuren bayerischer
Landes-Jungkolpingführer.
Später wurde auch noch eine Mädchengruppe gegründet. Die Kolpingsfamilie Ottobeuren kann mit großem Stolz auf diesen Teil ihrer 133-jährigen Geschichte zurückblicken.

Bezirkswallfahrt nach Maria Baumgärtle

Mit einem beeindruckenden Bannerzug der anwesenden Kolpingsfamilien wurde von Bedernau nach Maria Baumgärtle "gewallfahrt" und anschließend im Gasthof Maucher eingekehrt.

Bezirksmaiandacht in der Wallfahrtskirche Matzenhofen

Von der Kolpingsfamilie Babenhausen wurde in der Wallfahrtskirche in Matzenhofen eine wunderschöne Maiandacht mit Bannerzug ausgerichtet. Im Anschluss daran konnte, bei einer gemütlichen Einkehr, der Kolpingsfamilie Ottobeuren zum 1. Platz beim diesjährigen Bezirkskegelturnier gratuliert werden.